Archive for August, 2011

24/7

31.08.2011  |  Veröffentlicht in Videos

Nicht nur wir, sondern auch andere leben für das Boxen – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Auch Floyd Mayweather und Victor Ortiz. Mayweather, der vielleicht beste Boxer der Welt, will sich am 17. September in Las Vegas den WBC-Weltmeistertitel im Weltergewicht von Ortiz zurückholen. Und dabei könnte ihm ausgerechnet sein Vater im Weg stehen.

Zaveck im Bild – oder auch nicht

30.08.2011  |  Veröffentlicht in Videos

Das Duell vor dem Gong hat Andre Berto schon einmal für sich entschieden. Er hat eindeutig das bessere Video als Jan Zaveck, sein Gegner am Samstag. Entscheidend sind aber die Bilder vom Kampf: und den hat der amerikanische Herausforderer trotz Heimvorteil noch lange nicht gewonnen. Der Slowene Zaveck, der in Magdeburg lebt und trainiert, hat sich den WM-Titel der IBF im Weltergewicht schließlich auch im Ausland erkämpft. In Südafrika besiegte er vor zwei Jahren Lokalmatador Isaac Hlatshwayo. Warum nicht also auch Andre Berto in Biloxi, Mississippi?

„Der Flug war ohne Probleme, das Training verlief ohne Probleme und jetzt arbeite ich am taktisch-technischen Feinschliff für den Kampf gegen Andre Berto“, sagt Zaveck, der es im Sparring immerhin mit dem starken Kolumbianer Joel Julio zu tun bekam. Das Duell mit Berto, der aus einer wahren Familie von Kämpfern stammt, soll übrigens live im Internet von Sport1 übertragen werden. Sollte dem tatsächlich so sein, tut Sport1 wirklich alles dafür, dass Samstagnacht niemand zuschaut: nämlich nichts. So viel ist über den angeblichen Livestream zu finden. Schade. Zaveck, ein ebenso liebenswerter wie unterschätzter Boxer, hätte mehr Aufmerksamkeit verdient.

Goodbye, Ruslan

29.08.2011  |  Veröffentlicht in Allgemein

Die Tränen des Betreuers, die offene Kritik des Trainers und das Lächeln des Managements waren deutliche Zeichen: Ruslan Chagaev scheint nach seiner Niederlage gegen Alexander Povetkin am Samstag am Ende seines Weges angelangt zu sein. Nicht nur im Hamburger Universum-Boxstall. Artur Grigorian, lange Jahre Weltmeister im Leichtgewicht und nun Trainer/Betreuer in der Ringecke der Universum-Boxer, vergoss in Erfurt nach dem Schlussgong bittere Tränen. Nicht nur der verpassten Chance seines Freundes wegen, schließlich war Olympiasieger Povetkin am Samstag schlagbar, sondern weil er wohl ahnte, dass hier ein (erfolgreiches) Kapitel endet. Chagaevs Promoter Klaus-Peter Kohl und Schwiegersohn Dietmar Poszwa wirkten nach der Niederlage nicht allzu niedergeschlagen und Trainer Michael Timm warf seinem Boxer öffentlich vor, nicht alles für den Sieg gegeben zu haben. Ein harter Vorwurf, auch wenn er später relativierte: „Man gewinnt zusammen und man verliert zusammen, ich werde mich jetzt nicht hinstellen und mit dem Finger auf Ruslan zeigen.“ Obwohl er genau das eigentlich kurz zuvor getan hatte.

Der Usbeke selbst, der sich gegen den boxerisch überlegenen Povetkin teuer verkaufte, denkt dagegen noch nicht ans Aufhören. „Ich werde noch gute Kämpfe zeigen, heute war nicht mein Tag“, sagte der 32 Jahre alte Chagaev.

Chagaev, der mit „White Tyson“ wohl einen der unpassendsten Kampfnamen überhaupt verpasst bekam, weil er ja nun außer fehlender Körpergröße nichts mit Tyson gemein hat, wird zwar als einer der zahlreichen Schwergewichts-Titelträger in die Geschichte eingehen, aber wohl auch als klassischer „Underachiever“, der die Chancen, die er bekam, nicht nutzte, oder vielmehr: nicht nutzen konnte. Wladimir Klitschko etwa war er im Juni 2009 hoffnungslos unterlegen.

Dabei hatte man ihm nach seinem tollen WM-Sieg über den bis dahin unbesiegten russischen Riesen Nikolai Valuev im Jahr 2007 alles zugetraut. Es wurde viel weniger.

Povetkin und Co.: Vier Jäger, kein Gejagter

28.08.2011  |  Veröffentlicht in Allgemein

Er stand gar nicht im Ring – und boxte doch gleich in zwei Kämpfen mit. Auch wenn es, als alles vorbei war, niemand mehr hören wollte. „Die Nacht der Jäger“, der von Veranstalter Sauerland Event und Fernsehpartner ARD so betitelte Boxabend, sollte schließlich am Samstag in Erfurt mindestens einen Boxer hervorbringen, der sich auf die Jagd nach Wladimir Klitschko machen kann. Nach den Siegen von Alexander Povetkin, der den früheren Weltmeister Ruslan Chagaev einstimmig auspunktete, und Robert Helenius, der den Ex-Champion Sergei Liakhovich auf die Bretter schickte, steht fest: Noch soll keiner Klitschko jagen. Und einige Beteiligte sind dabei gut beraten.

Povetkin, der Olympiasieger von 2004, offenbarte gegen Chagaev, dass er trotz einer mangelhaften Defensive ein so talentierter und so gut ausgebildeter Boxer ist, dass ihm noch nicht einmal ein Trainer wie Teddy Atlas etwas anhaben kann. Der Motivationskünstler schrie den Russen in den Rundenpausen regelmäßig an und wollte später als sein Verdienst verstanden wissen, dass Povetkin zwölf Runden lang durchgehalten hatte. „Als es schwer wurde, musste er sich entscheiden. Er hat sich dafür entschieden, Weltmeister zu werden“, sagte Atlas.

In der sechsten Runde hatte es mächtig eingeschlagen beim Russen und der Kampf schien sich zu drehen. Aber Chagaev gelang es nicht, den entscheidenden Treffer zu landen, was sein Trainer Michael Timm später überkritisch sah: „Der größere Ehrgeiz hat heute gewonnen.“ Dabei war Povetkin in den sieben Jahren, die er nun auch schon Profi ist, nicht gerade durch Überehrgeiz aufgefallen. Zweimal hätte er gegen Wladimir Klitschko kämpfen können, zweimal stieg er aus. Den von Klitschko bereits 2009 demontierten Chagaev nahm er sich dagegen gerne vor. Weil Povetkin nun bereits „Weltmeister“ ist, die WBA vergab in Erfurt ihren herkömmlichen WM-Titel, während Klitschko als Super Champion darüber thront, besteht nun kein Grund mehr, den Ukrainer zu fordern. Beim Namen Klitschko reagierten alle Beteiligten am Samstag beinahe allergisch. Vielmehr soll Povetkin bald schon gegen Box-Legende Evander Holyfield in den Ring.

Auch der Finne Helenius soll trotz seines dritten Triumphes über den dritten Ex-Weltmeister noch nicht um die Krone kämpfen. Er hatte sein Tagewerk vollbracht wie immer: er begann gegen Liakhovich phlegmatisch, oder „langweilig“, wie er selbst sagte, sah unspektakulär aus, bis er gnadenlos zuschlug – technischer K.o.-Sieg in der neunten Runde. Der lange Finne ist ein Phänomen. „Wir haben bei Robert noch viel Zeit“, sagte Trainer Ulli Wegner. Obwohl Helenius derzeit vielleicht die größte Gefahr für die Klitschkos darstellt.

Sieht nicht so aus, als müsste sich der Gejagte schon Sorgen machen. Aber einen Blick über die Schulter sollte er schon mal wagen.

Das Universum schlägt zurück

27.08.2011  |  Veröffentlicht in Allgemein

Die Hamburger Universum Box-Promotion meldet sich mit einem Paukenschlag in der Boxszene zurück. Das Unternehmen, einst die Nummer eins in Europa, das zuletzt aber zunächst den Fernsehvertrag mit dem ZDF verlor und im Anschluss einen Champion nach dem anderen, hat einen neuen Weltmeister. Der Ungar Karoly Balzsay ist wieder Titelträger im Supermittelgewicht. Balzsay siegte in Donezk in der Ukraine einstimmig über zwölf Runden nach Punkten (115-113, 115-114, 116-111) gegen Lokalmatador Stanislav Kashtanov und sicherte sich somit den vakanten WBA-Gürtel. Der Titel war frei geworden, weil der Weltverband den Amerikaner Andre Ward zum Super Champion ernannt hatte.

Schon heute Abend kann sich Universum eventuell über den zweiten früheren Weltmeister freuen, der den WBA-Titel zurück nach Hamburg holt. Dann, wenn Schwergewichtler Ruslan Chagaev in Erfurt Alexander Povetkin besiegen sollte.

Die Tipps der Box-Größen

26.08.2011  |  Veröffentlicht in Allgemein

Box-Legende Evander Holyfield wird morgen abend in Erfurt live am Ring sitzen, wenn Ruslan Chagaev und Alexander Povetkin den WBA-Weltmeistertitel im Schwergewicht unter sich ausmachen (ARD live ab 22.30 Uhr). „Mein Ziel ist es, noch einmal Weltmeister zu werden. Ich hoffe, gegen den Sieger des Kampfes antreten zu können“, sagt Holyfield. „Ich freue mich auf einen spannenden Kampf. Das sind zwei sehr starke Männer mit viel Erfahrung. Da werden die Fans auf ihre Kosten kommen. Ich werde mir beide genaustens anschauen.“ Lesen Sie hier, was weitere Box-Größen vom WM-Duell erwarten:

Lennox Lewis, früherer Schwergewichts-Weltmeister: „Povetkin bewegt sich sehr gut. Er ist sehr mutig und wird sicher einen tollen Kampf liefern. Ich bin sehr gespannt, zu sehen, wie er sich unter den Fittichen von Teddy Atlas verbessert hat. Ich denke, die Fetzen werden fliegen. Es handelt sich um zwei Kämpfer, die gerne austeilen und sich ordentlich einschenken werden. Sie haben die gleiche Statur, ähnlich viel Erfahrung – sie werden sich ein packendes Gefecht liefern.“

David Haye, früherer Schwergewichts-Weltmeister: „Povetkin gegen Chagaev wird interessant. Ich bin sehr auf den Ausgang gespannt, immerhin geht es um meinen alten Gürtel. Povetin ist echt stark, er war nicht umsonst Amateur-Welt- und Europameister und Olympiasieger. Als Profi hat er Chris Byrd und Eddie Chambers klar besiegt – das sagt alles über seine Klasse. Bis zum heutigen Tag sind Chagaev und meine Wenigkeit die einzigen, die den Russen-Riesen Nikolai Valuev in die Knie gezwungen haben. Dafür verdient Chagaev großen Respekt. Ich drücke die Daumen aber für Povetkin, da er von meinen Partnern und Freunden des Sauerland-Teams unterstützt wird.“

Nikolai Valuev, früherer Schwergewichts-Weltmeister: „Es wird ein sehr interessanter Kampf. In diesem setze ich auf ‚Sascha‘ Povetkin. Ich glaube, er wird den WM-Fight vorzeitig für sich entscheiden können. Seine Chancen für einen K.o.-Sieg sind gut, weil Povetkin nach der vierten Runde seine Ausdauervorteile nutzen kann und dem Kampf seinen Stempel aufdrücken wird. Ich glaube, er kann die Auseinandersetzung später sogar vorzeitig für sich entscheiden. Chagaev ist zwar ein technisch guter Boxer und als Rechtsausleger unbequem zu boxen, aber er wird gegen Povetkin über die lange Distanz von 12 Runden nicht mithalten können. Povetkin verfügt über eine enorme Erfahrung, auch aus dem Amateurbereich, und wird am Ende gewinnen.“

Sven Ottke, früherer Supermittelgewichts-Weltmeister: „Ich glaube, das wird ein spannender Kampf. Alexander Povetkin ist allerdings für mich der Favorit, weil er schneller ist und die bessere Technik hat. Aber: Im Schwergewicht kann viel passieren. Man muss sehen, was geschieht, wenn er selbst hart getroffen wird. Ich tippe, dass es über die Runden gehen wird, denn ein K.o. dürfte gegen Chagaev verdammt schwer werden.“

Markus Beyer, früherer Supermittelgewichts-Weltmeister: „Ich habe Alexander Povetkin zwar länger nicht boxen gesehen, doch aus früheren Zeiten, als ich selbst noch aktiv war und zum Teil mit ihm gemeinsam in der selben Boxhalle trainiert habe, weiß ich, wie schnell er für einen Schwergewichtler ist. Auf der anderen Seite ist Chagaev jemand, der Druck machen kann und selbst gefährlich ist. Das wird endlich mal wieder ein Schwergewichtskampf, der interessant wird. Es treffen zwei technisch gute Leute auf Augenhöhe aufeinander. Ich könnte mir vorstellen, dass sich am Ende die Schnelligkeit von Povetkin durchsetzt.“

Arthur Abraham, früherer Mittelgewichts-Weltmeister: „Das wird ein ganz harter und spannender Kampf. Für Chagaev ist es die letzte Chance und die will er unbedingt nutzen. Aber Povetkin ist sehr stark. Sein Tempo ist schwer zu halten – für seine Gewichtsklasse ist er unglaublich schnell, ein echter Ausnahmesportler im Schwergewicht. Ich denke, es wird hart, aber Povetkin wird gewinnen.“

Mikkel Kessler, früherer Supermittelgewichts-Weltmeister: „Das wird ein aufregender Kampf. Chagaev hat mehr Erfahrung, aber Povetkin war immerhin Olympiasieger. Sie sind so ziemlich auf einem Level. Der Sieger wird auf jeden Fall der Top-Anwärter darauf, die Vorherrschaft der Klitschkos zu beenden. Ich rechne mit einem Sieg von Povetkin, entweder durch einen späten technischen K.o. oder nach Punkten.“

Zahlen lügen nicht

25.08.2011  |  Veröffentlicht in Allgemein

Am Samstag steht der große Kampf in Erfurt an: Alexander Povetkin und Ruslan Chagaev wollen Weltmeister nach Version der WBA im Schwergewicht werden (die ARD überträgt live ab 22.30 Uhr). Nicht, dass sie uns sagen würden, wer gewinnt: Aber hier die nackten Fakten zum Kampf.

Rocky-Tiger III: Exklusiv auf dem Boulevard

24.08.2011  |  Veröffentlicht in Allgemein

„BZ“ und „Bild“ schaffen sich mal wieder ihre eigene Realität. Die Boulevardblätter aus dem Hause Springer versuchen nun, Graciano Rocchigiani und Dariusz Michalczewski in ein Comeback zu schreiben. Bild war das schon vor fünf Jahren mit dem bemitleidenswerten Axel Schulz gelungen, der bei seinem Comebackversuch kläglich scheiterte, nun sind die beiden anderen alten Haudegen an der Reihe. Dass „Tiger“ Michalczewski, wie jüngste Fotos ausgerechnet in „Bild“ dokumentierten, hoffnungslos außer Form ist und mittlerweile im Schwergewicht antreten müsste und dass auch „Rocky“ Rocchigiani, der zuletzt mit dem Wurf einer heißen Pizza nach seiner damaligen Freundin für Schlagzeilen sorgte (seltsamerweise wieder in „BZ“ und „Bild“), deutliche Spuren eines exzessiven Lebens aufweist, scheint in den Redaktionen der Zeitungen niemanden zu stören. Immer heiter weiter.

Das Problem dabei ist: solange die beiden Blätter darüber berichten, könnten Rocchigiani und Michalczewski tatsächlich auf die Idee kommen, irgendwer wolle einen dritten Kampf der beiden sehen. Und irgendwer wolle dafür auch noch bezahlen. Denn darum geht es den beiden: noch ein letztes Mal richtig abkassieren. Die beiden Blätter gaukeln ihnen eine Öffentlichkeit vor, die es gar nicht gibt. Offenbar mit Erfolg. So berichtet „BZ“, Rockys neuer Manager sei nach Polen gedüst, um dort den Tiger zu treffen. Der habe das fest verabredete Treffen zu Verhandlungen über den angeblich bevorstehenden Kampf platzen lassen. Vielleicht aber ist die Lösung ganz einfach: Michalczewski weiß gar nichts von seinem Comeback. Denn er hat weder „BZ“ noch „Bild“ gelesen.

Die Boxszene bebt

24.08.2011  |  Veröffentlicht in Allgemein

Das Erdbeben an der Ostküste der USA hat am Dienstag auch die Boxszene „erschüttert“. Die beiden Supermittelgewichtler Carl Froch und Andre Ward waren gerade dabei ihren „Staredown“ als Werbematerial für ihren Kampf am 29. Oktober zu filmen, als in New York die Erde bebte. Das Gebäude musste evakuiert werden. Froch und Ward sind gerade auf Werbetour durch Amerika für das Finale des Super-Six-Turniers.

Box-Legende Bernard Hopkins, der seinen Weltmeistertitel im Halbschwergewicht am 15. Oktober gegen Chad Dawson verteidigt, hatte eine ganz andere Sicht der Dinge. Er twitterte nach dem Erdbeben der Stärke 5,8: „Das waren Chad Dawson und Gary Shaw (Dawsons Promoter), die schon mal üben, wie man k.o. geht“. Shaw gab bekannt, in seinem Büro in Totowa im Bundesstaat New Jersey seien alle Bilder von der Wand gefallen.

Dan Rafael, Box-Experte des amerikanischen Fernsehsenders ESPN, witterte angesichts des Erdbebens, dessen Epizentrum in Virginia südlich von Washington lag, eine neue Geschäftsidee für den spitzfindigen Weltverband WBA. Rafael schrieb über Twitter: „Die WBA hat das Erdbeben in Virginia zum Erdbeben-Interims-Weltmeister ernannt. Sie hat aber noch einen regulären Weltmeister in China und einen Super Champion in China.“ Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Helenius vs. Liakhovich vs. Brewster

23.08.2011  |  Veröffentlicht in Videos

Was haben Robert Helenius und Sergei Liakhovich gemeinsam? Richtig. Nicht nur dieselbe Abendbeschäftigung am Samstag, wenn sie in Erfurt (live in der ARD nach dem Hauptkampf Ruslan Chagaev vs. Alexander Povetkin) gegeneinander in den Ring steigen, sondern auch dasselbe Opfer im Kampfrekord. Beide haben den Amerikaner Lamon Brewster geschlagen. Liakhovich nahm ihm einst den WBO-Titel im Schwergewicht ab, Helenius besiegte Brewster, als der schon längst über seinen Zenit hinaus war. Während die Vorstellung des Finnen gegen Brewster dominanter war, war Liakhovichs spektakulärer. Grund genug, sich noch einmal an das Duell der beiden schweren Jungs vom 1. April vor fünf Jahren zu erinnern. Es lohnt sich – kein Scherz.